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DEFAULT : Radon im Haus ?
22.08.2015 21:37 (2157 x gelesen)

Radon im Haus kann Lungenkrebs verursachen

 

Autor: rw

 
Über Risse, Fugen und undichte Anschlüsse in Fundament und Kellerwänden gelangt Radon ins Haus. (Quelle: VPB) 

Über Risse, Fugen und undichte Anschlüsse in Fundament und Kellerwänden gelangt Radon ins Haus. (Quelle: VPB)

 

Man sieht es nicht, man riecht es nicht und man kann es auch nicht schmecken. Dennoch kommt Radon in allen Gebäuden und in geringer Konzentration auch in der Außenluft vor. Viel höher ist die Konzentration im Boden. Von dort dringt das radioaktive Edelgas in Keller und Untergeschosse ein. Radon kann Lungenkrebs verursachen. Experten schätzen, dass jedes Jahr rund 1900 Menschen in Deutschland an den Folgen zu hoher Radonkonzentrationen im Haus sterben. In welchen Regionen das Risiko besonders groß ist und wie man sich schützen kann.

 

"In Gebäuden treten meist höhere Radonkonzentrationen als im Freien auf", warnt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Es dringt durch Risse im Fundament oder den Kellerwänden, durch die Fugen zwischen Kellerwänden und Fundamentplatte sowie undichte Durchführungen von Rohren und Leitungen ins Haus ein. Dort kann es sich zu gefährlichen Konzentrationen anreichern.

 
 


Ab wann Radon im Haus gefährlich wird

 

Die Radonkonzentration wird in der Einheit Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m³) angegeben. Zahlreiche Studien belegen den Zusammenhang zwischen Lungenkrebsrisiko und der Radon-Konzentration in häufig genutzten Wohnräumen. "Dabei nimmt das Risiko um circa zehn Prozent pro Anstieg der Radonkonzentration um 100 Bq/m³zu", informiert das BfS. Etwa fünf Prozent aller Lungenkrebssterbefälle in Deutschland würden durch Radon in Wohnungen verursacht. "Dies entspricht in absoluten Zahlen ungefähr 1900 Todesfällen pro Jahr."

 

In Deutschland beträgt der Jahresmittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen durchschnittlich knapp 50 Bq/m³. "Wird im Jahresmittel der Wert von 100 Bq/m³ überschritten, sollten Maßnahmen zur Senkung der Strahlenexposition in Betracht gezogen werden", raten die Strahlenschutzexperten. Neubauten sollten generell so errichtet werden, dass im Haus Konzentrationen über 100 Bq/m³ im Jahresmittel vermieden werden.

 
 

Laut der Behörde wird dieser Wert bei etwa fünf bis zehn Prozent aller Wohnungen in Deutschland erreicht. In 0,04 Prozent aller Wohnungen seien es sogar über 1000 Bq/m³. Dann sollte man schnell handeln. Bei solch hohen Konzentrationen rät das BfS zu einer Radonsanierung binnen drei Jahren.

 

Radonsanierung von Fall zu Fall sehr unterschiedlich

 

Oft helfen schon einfache Maßnahmen. Offensichtliche Eintrittspfade wie Risse, Fugen und Rohrdurchführungen im bodenberührenden Hausbereich sollten abgedichtet werden. Auch eine gezieltere, intensivere und häufigere Belüftung kann helfen. Wenn möglich sollte man Räume mit besonders hoher Konzentration meiden, um die Strahlenexposition gering zu halten. Bei sehr hohen Konzentrationen sind manchmal auch aufwändigere Sanierungsmaßnahmen erforderlich.

 
 

Am Anfang steht immer die Analyse des Gebäudes durch eine Fachfirma. Die Sanierungsmaßnahmen richten sich dann nach dem Zustand und der Art des Hauses und der Höhe der Radonkonzentration in Aufenthaltsräumen. Auf Dauer sollten in häufig und lange genutzten Wohnräumen möglichst keine Radonkonzentrationen von über 100 Bq/m³ mehr auftreten. In Einzelfällen ist das nicht zu bewerkstelligen. Dann sollte die Radonkonzentration aber zumindest so stark wie möglich reduziert werden.

 

Regionale Unterschiede bei der Radonkonzentration in Boden und Wohnung

 

Radonkonzentration in der Bodenluft. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz)Radonkarte (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz) Wie häufig hohe Radonkonzentrationen in Wohngebäuden messbar sind, ist regional sehr unterschiedlich. "Während in der norddeutschen Tiefebene Konzentrationen über 100 Bq/m³ nur selten vorkommen, sind in Teilen der Mittelgebirge einige zehn Prozent der Gebäude betroffen", so das BfS. Das liegt daran, dass schon im Boden die Radonkonzentrationen sehr unterschiedlich sind. Die Radonkarte des BfS zeigt, in welchen Regionen Deutschlands die Belastung besonders hoch ist.

 

Die Karte gibt aber nur eine grobe Orientierung. Für einzelne Gemeinden oder gar einzelne Siedlungen erlaubt sie keine unmittelbaren Rückschlüsse. Denn auch in generell stark belasteten Gebieten schwankt die Radonkonzentration im Boden. Wie hoch die Konzentration in einem bestimmten Haus ist, hängt außerdem noch von seinem Zustand, der Bauweise und dem Alter eines Gebäudes ab. Um herauszufinden, wie hoch die Radonkonzentration in einem bestimmt Haus ist, muss man dort messen.

 

Radonkonzentration messen lassen

 

"Da in Gebäuden im Winter in der Regel höhere Konzentrationen auftreten als in den wärmeren Jahreszeiten, sollten Messungen über den Zeitraum von einem Jahr durchgeführt werden", empfiehlt das BfS. Die Messung sollte eine Firma mit einschlägiger Erfahrung durchführen. Das BfS führt auf seinen Internetseiten eine Liste von Radon-Messstellen in Deutschland, welche die Anforderungen an die Qualitätssicherung nachgewiesenermaßen erfüllen. Auch nach einer Radonsanierung sollte noch einmal gemessen werden, um zu kontrollieren, ob die durchgeführten Maßnahmen wirken.

Richt- und Grenzwerte

Gemäss Strahlenschutzverdnung vom 22.6.1994 gelten folgende Richt- und Grenzwerte:

400 Bq/m3 Richtwert für Radon in Wohnräumen
1000 Bq/m3 Grenzwert für Radon in Wohnräumen
3000 Bq/m3 Grenzwert für Radon am Arbeitsplatz

Lösungsansätze:  HIER


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